Ausflug nach Tanabe 田辺市 (Tag 2)

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Das Sightseeing beginnt

Wir sind die ganze Zeit an der Küste entlang gefahren, da es gefühlt auch nur da die Möglichkeit gab eine Straße zu bauen, weil alles andere zu bergig war. Man hat auch überall da, wo Häuser oder Dörfer waren, Betonmauern und Tetrapode gesehen, die zum Schutz gegen Wellen dienen sollen. Ich durfte heute den “Asiatentourismus” -so viel wie möglich in kürzester Zeit sehen- selbst erleben. So sind wir z.B. bei den Felsen ↓ ausgestiegen und nach ca. einer halben Stunde wieder eingestiegen und zur nächsten Attraktion gefahren. Das haben wir dann ein paar Stunden gemacht und sind wieder zurückgefahren. Außerdem haben wir gefühlt bei jedem Souvenirshop gehalten, den es auf dem Weg gab. Wenn man in so einem Shop ist hat man das Gefühl, man ist in einer Mischung aus Tankstelle und einem Markt oder Supermarkt. Es gibt eigentlich nur Essen, was dann wohl aus der Region kommt. Das Angebot besteht gefühlt zu 80% aus Süßigkeiten, wovon gefühlte 70% irgendwelche Art von Keksen mit Füllung sind. Diese meist esspapierartigen doppeldecker Kekse gibt es dann verpackt in schönen , riesigen Packungen. Je nach dem wo man ist, haben die Kekse eine andere Verpackung, andere Aufschrift und meistens wohl auch einen anderen Geschmack. Gefühlt sind aber alle gleich… Leider war es den ganzen Tag über bewölkt, aber es hat immerhin nicht geregnet.

Diese Felsen waren unser erster richtiger Stopp (vorher haben wir noch was zu trinken gekauft). Auch hier gab es natürlich einen Souvenirshop.

Im flachen Wasser gab es kleine Fische und es wimmelte nur so an kleinen Einsiedlerkrebsen. Die kleinen Fiecher waren aber ziemlich scheu, weshalb es nicht einfach war Fotos zu machen. Abgesehen von der Gefahr auszurutschen und sich zu ihnen zu gesellen.

Einer von vielen Souvenirshops und…

Hier konnte man sogar sehen, wie die Kekse hergestellt werden.

…Mittagessen

Das Restaurant war direkt neben dem Souvenirshop. Es gab Udon mit Rindfleisch -sehr lecker-

Der Nachi Wasserfall 那智の瀧

Der Nachi Wasserfall ist der höchste Wasserfall Japans mit einer Fallhöhe von 133 Metern. Außerdem ist er ein UNESCO-Welterbe.

Auf diesem Stein steht, dass der Wasserfall ein UNESCO Welterbe ist.

Der Wasserfall hat bis auf die Aussichtsplattform gespritzt, was es ohne großes Stativ nahezu unmöglich gemacht hat “trockene” Fotos zu machen, weil ich eine Ablage für die Kamera brauchte und die gab es nur ganz vorne.

und der Nachisan Seiganto-ji Tempel

Einer Legende zufolge kam im 4. Jahrhundert der heilige Priester Ragyo aus Indien nach Japan. Als er unter dem Nachi Wasserfall Askese Praktizierte, fand er eine Statue von Kannon (die Göttin des Mitgefühls) am Becken des Wasserfalls. Daraufhin baute er eine strohgedeckte Hütte nahe des Wasserfalls, in der er das Abbild der Göttin aufbewahrte. So entstand der Seiganto-ji. 200 Jahre später meißelte der heilige Priester Shobutsu eine 4 Meter große Statue von Kanno, in deren Brust er die von Ragyo gefundene kleine Statue setzte. Danach wurde ein angemessner “Altarraum” um die Statue gebaut.

Dieser Baum ist komplett hohl von innen und für 300¥ kann man seinen Namen auf ein Holzstück schreiben, das an eine Holztafel lehnen und durch den Baum gehen. Natürlich musste auch ich da durch.

Das ist die Aussicht wenn man oben aus dem Baum heraus kommt.

Im Inneren des Tempels durfte ich leider keine Fotos machen, dafür aber eine große Glocke läuten.