Ausflug nach Tanabe 田辺市 (Tag 1)

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Hinfahrt

Ich bin am Montag mit den Mitarbeitern des Kibo no Ie und zwei Klienten nach Tanabe gefahren, bzw. in die Nähe (Tanabe ist die Nächste Stadt auf der Karte).

Auf dem Hinweg haben wir noch angehalten, um Fischköder fürs Angeln zu kaufen.

 

Das war die erste von ich weiß nicht mehr wie vielen Rastdtätten an der wir gehalten haben, um auf Toilette zu gehen und an den Späteren auch um Souvenirs anzugucken. Um auf dem Highway fahren zu dürfen muss man in Japan einen (meinem Empfinden nach) recht hohen betrag bezahlen und wenn man den Highway wechselt auch. Für den Hinweg mussten wir insgesamt 4900 ¥ bezahlen und das gleich zweimal, weil wir mit zwei Autos gefahren sind. Deswegen fahren viele Japaner lieber Zug, weil es mit dem Auto deutlich teurer ist.

Das ist ein Kokon von einer Gottesanbeterin.

Mittagessen

Mittags sind wir in ein Sushi Restaurant gegangen. Das war das erste mal, dass ich in Japan Sushi gegessen habe und es war an sich auch echt lecker (es war Sogar eine Muschel dabei) … allerdings mag ich Sushi bzw. rohen Fisch (leider leider) nicht so gerne.

Das Hotel (かんぽの宿)

かんぽの宿 heißt so viel wie Hotel Kanpo. Für die “Größe” des Hotels waren dort erstaunlich wenig Leute, aber es ist ja auch grade keine Hauptsaison. Aber man hatte von der Lobby aus Blick auf das Meer, was ungefähr 15 Meter hinter dem Hotel liegt. Im Hotel gab es auch einen kleinen Souvenir Shop und man konnte auch Kleidung kaufen. Außerdem gab es irgendwo einen Raum für Karaoke, Spiele und man kann wohl auch irgendwo seine Wäsche waschen. Apropros waschen, es gab naürlich auch ein Bad, aber damit meine ich nicht das im Zimmer sondern das große, öffentliche, aber dazu später mehr.

Ich war zusammen mit einem Mitarbeiter auf einem Zimmer. Im Flur vor den Zimmern hat es irgendwie komisch gemüffelt, aber im Zimmer selber hat es normal gerochen. Wie man sehen kann war das Zimmer recht groß und mit allem Nötigen ausgestattet. ↓

Es gabt zwei Paar Slipper, ein Paar für jede Person im Zimmer und ein Paar extra für die Toilette. Das finde ich zwar ziemlich unnötig und umständlich (vor allem wenn die Teile gefühlt 5 Nummern zu klein sind), aber die Japaner sind da nun mal sehr eigen. Ich hatte meinen Rucksack mit allem, was man eventuell hätte gebrauchen können, aber ich hätte nur meine Kamera und Anziehsachen für den nächsten Tag mitnehmen brauchen, denn sonst war wirklich alles da.

Das war der Ausblick von dem Balkon unseres Zimmers.

Rundgang

Nachdem wir alles in die Zimmer geräumt hatten, ist eine Gruppe fischen gegangen und ich habe mit der anderen Gruppe einen Rundgang/ Sightseeing gemacht.

Natürlich ist auch hier Müll zu finden, obwohl Japan angeblich so sauber sein soll. Wobei ich das bis jetzt gar nicht so sehr finde. Erstaunlicher Weise hat die Luft gar nicht salzig gerochen und auch sonst nicht wirklich nach Meer. Später ein bisschen nach Algen.

Gefühlt müssen die Japaner alles verniedlichen oder zumindest allem ein Gesicht geben…

Auf der Insel, die man vom Balkon aus gesehen hat befindet sich der Motojima Schrein

So lange man Geld hat kann man in Japan nicht verdursten, die Dinger sind überall, egal wo man ist.

Das Abendessen

Angefangen hat es mit Sashimi, was nicht unbedingt mein Favorit ist (weil Roher Fisch), aber der Tofu hat sehr lecker geschmeckt.

Danach gab es dieses schöne Schälchen mit ein bisschen Fleisch und Gemüse, was sehr lecker war.

Als die Schüssel auf den Tisch gestellt wurde, war noch alles roh, dann wurde das Feuer angemacht und man konnte seinem Essen beim Kochen zugucken.

Reis darf natürlich nicht fehlen. Dazu gab es eingelegtes und Miso-Suppe.

Der letzte Teil des Hauptgerichts war Tempura. Frittierte Zucchini, Spargel und Garnelen.

Natürlich darf bei so einem Essen der Nachtisch nicht fehlen, man könnte ja noch großen Hunger haben… war aber sehr lecker.

Nachtspaziergang

… oder auch Verdauungsspaziergang. Da keine großen Städte in der nähe waren, war die Lichtverschmutzung nicht so groß, der Neumond war noch nicht lange her und natürlich das Wichtigste, es war ein klarer Himmel.

Das Bad

Ich hatte das Glück komplett alleine im Bad zu sein, was ziemlich entspannt war. Ich wollte nachdem ich fertig war noch einmal zurück um Fotos zu machen, aber es kam jemand als ich ferig war. Doch ich musste nicht lange warten, bis es wieder komplett leer war.

So oder so ähnlich sehen die anderen öffentlichen Bäder und Bäder in Hotels auch aus… denke ich, das war ja das erste Bad in dem ich war.