IKEA

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Ja auch in Japan gibt es IKEA, wer hätte das gedacht. Aber das ist dank der Globalisierung ja nichts besonderes. Als ich das zufällig bei Goole Maps gesehen habe wurde ich natürlich neugierig und wollte wissen, ob das genau so ist wie IKEA in Deutschland. Mein Weg dorthin war allerdings eine ziemliche Odyssee. Da ich nicht genau gelesen hatte, bin ich zuerst IKEAバス乗り場 gefahren. Das Problem war nur das, was hinter IKEA stand. Das heißt so viel wie Busbahnhof oder Station. Denn es gibt einen extra IKEA Bus, der nur zu IKEA fährt und wieder zurück. Da angekommen, habe ich erstmal für eine halbe Stunde vergeblich in dem großen Kaufhaus nach einem IKEA gesucht, bis ich realisiert habe, dass es nur die Station ist. Ich habe kurz überlegt, ob ich dann mit dem Bus fahre, aber dachte mir, dass es bestimmt viel zu teuer ist, weil es ja ein extra IKEA Bus ist. Also bin ich mit dem Fahrrad los zum richtigen IKEA was an sich (laut Maps) mit dem Auto nur 22 Minuten dauern sollte (für Fahrrad gibt es leider keine Option in Osaka). Mit dem Fahrrad hat es leider ungefähr doppelt so lange gedauert, weil ich auch noch ein ganzes Stück zu weit gefahren bin. Außerdem hat es die ganze Zeit geregnet, so dass ich trotz Regensachen ziemlich durch war. Doch dafür habe ich ein japanisches Industriegebiet sehen können.

Als ich dann endlich IKEA gesehen hatte, musste ich noch einen Umweg fahren, weil die Straße, über die ich wollte, eine Leitplanke in der Mitte hatte.

Das IKEA war innen wirklich so aufgebau, wie ich es aus Deutschland kenne und Hotdogs gab es auch. Ich war zum einen aus reinem Interesse, zum anderen aber auch gekommen, um zu sehen ob es dort eine Vollkornbrotbackmischung gibt. Doch leider gab es nichts dergleichen. Allerdings gab es sehr günstige Schokolade. Günstig hat man allerdings leider auch geschmeckt… aber Schokolade bleibt Schokolade.

Auf dem Rückweg wollte ich eine Abkürzung nehmen und das hat auch sehr gut funktioniert, war nur sehr sehr anstrengend. Denn ich musste diesen Kreisel↓ (sehr steil und sehr lang) mit dem Fahrrad hochfahren. Oben war mir auf jeden Fall warm und man hatte eine recht gute Aussicht. Geregnet hat es auch nicht mehr.

Auf der anderen Seite herunterzufahren hat natürlich deutlich mehr Spaß gemacht und man wurde echt richtig schnell.