Kōbe

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Kōbe liegt westlich von Osaka und ist mit dem Zug einfach und schnell zu erreichen. Da Kōbe sehr langgezogen ist, kann man nur 20 Minuten mit dem Zug fahren aber genau so gut auch die doppelte Zeit, je nach dem wohin man möchte. Dafür kann man aber in  ca. einer Stunde zu Fuß einmal von oben (den Bergen) nach unten (Meer) laufen. Es fühlt sich sehr ungewohnt an, einfach so in der Stadt zu stehen und trotzdem noch das eine Ende zu sehen. Auch gibt es nicht so viele Wolkenkratzer wie in Osaka, so fühlt sich Kōbe eher “flach” an. In Kōbe leben recht viele Ausländer und viele Häuser sind auch im westlichen Stil gebaut. Außerderm gibt es ein Chinatown oder wie ich eher sagen würde eine “Chinastreet”. Dort hat gefühlt jedes Restaurant (mehr gibt es da eigentlich nicht) einen Stand mit verschiedenem chinesischen “Streetfood”. Allerdings hatte irgendwie jeder Stand ungefähr das gleiche Angebot. Es soll wohl auch einen schönen Strand geben, den ich im Sommer bestimmt aufsuchen werde. Ich werde auch irgendwann noch in die recht bekannte heiße Quelle gehen. Ich fahre, sofern ich Zeit habe, einmal im Monat (jeden zweiten Sonntag) nach Kōbe zum Gottesdienst der deutschen Gemeinde dort. Da Kōbe auch teilweise wortwörtlich an die Berge dran gebaut wurde ist es dort auch wirklich sehr steil. Unter anderem auch, wenn man zur Kirche hochgeht. Wobei man das auch schon bergsteigen nennen kann. Oben angekommen ist einem auf jeden Fall warm, egal wie kalt es ist. Fotos von der Kriche und dem Rest werden später kommen, wenn ich welche gemacht habe. Das erste Mal war ich am 26.11 zusammen mit meinem Freund vom Sprachkurs in Kōbe. Wir sind nachmittags hingefahren und erst ein bisschen durch die Innenstadt gelaufen und dann runter zum Hafen gegangen.

Kobe Port Tower

Weil wir beide dann ziemlich großen Hunger hatten, haben wir uns auf die Suche nach etwas zu Essen gemacht. Wir hatten gehofft, dass wir irgendwo Kōbebeef finden würden, dass nicht so extrem teuer ist. Leider erfolglos. So habe ich eine Kleinigkeit in Chinatown gegessen und dann sind wir weiter zum Italiener gegangen. Die Pizza war ganz lecker, aber leider nicht so toll wie ich sie mir erhofft hatte. Interessant fand ich, dass in dem italienischen Restaurant kein einziger Italiener gearbeitet hat. Dort waren nur Japaner.

Die folgenden Fotos sind an einem anderen Tag entstanden. Ich bin nach Kōbe gefahren, um mich dort mit der einen Pastorfamilie zu treffen. Sie hatten mich eingeladen mit ihnen nach Nagoya zu den Eltern der Frau zu fahren. Ich hatte die Wahl zischen zwei Bahnlinien um zum Treffpunkt zu kommen (die andere war genau so teuer wie die, mit der ich gefahren bin, wie ich im Nachhinein herausgefunden habe). Doch zum Glück habe ich die genommen, bei der ich noch ein Stück laufen musste. Denn so konnte ich die Sonne und den schönen Spaziergang am Fluss entlang genießen.