U-Bahnstation

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In Japan (vor allem in den großen Städten) gibt es viele U-Bahnen. In Osaka gibt es neben den verschiedenen U-Bahnlinien noch andere, meist überirdische, Bahnlinien wie JR. Ich habe sogar schon eine normale Straßenbahn gesehen.

Zum Glück stehen so gut wie überall die wichtigen Informationen, wie z.B. die Stationen oder wo der Ausgang ist, in Rōmaji (lateinische Buchstaben). Zusätzlich sind die Stationen noch nummeriert, sodass man auch ohne Rōmaji seine Station finden kann. Je nach Linie gibt es auch englische Durchsagen/ Anzeigen.

Der Grund, warum ich nicht gerne U-Bahn fahre ist, dass man pro Station bezahlen muss. Also je weiter man fährt, desto teurer wird die Fahrt und es gibt keine Spartarife oder Monatstickets. Dadurch wird Bahnfahren auf die Dauer ziemlich teuer, wenn man z.B. von Montag bis Freitag zur Sprachschule fahren würde und jeden Tag mind 360 ¥ bezahlen müsste. Da fahre ich lieber Fahrrad… Das einzige was es als Sparangebot gibt sind verschiedene One Day Tickets, die sich aber nur lohnen, wenn man viel und weit an einem Tag durch die gegend fahren will. Also für die ganzen Touristen.

Je nach Größe der U-Bahnstation kann die Anzahl der Ausgänge stark variieren. Z.B. von 4 (wie auf dem Bild) bis 10 oder mehr. Und je nach dem welchen man nimmt kommt man an den unterschiedlichsten Stellen wieder heraus. Ich bin sonst immer zu einem Eingang, der zu Fuß etwa 10 Minuten entfernt war gegangen, bis ich einen anderen wiedergefunden habe, der nur 3 Minuten entfernt ist, aber zur gleichen Station gehört.

Natürlich gibt es auch in der U-Bahnstation Getränkeautomaten. Wie man sehen kann von verschiedenen Firmen, in diesem Fall Coca Cola. Die drei großen Getränkefirmen in Japan sind Asahi, Suntory und Sapporo.

So sehen die Ausgänge aus. Bei den Schranken, wo ein grüner Pfeil angezeigt wird kann man logischer weise raus und bei denen mit Kreuz nicht. Die Fahrkate ist ein kleiner, unterschiedlich farbiger Papierschipsel, der einmal von der Schranke beim Reingehen eingezogen wird und auf der anderen Seite mit einem Loch wieder ausgespuckt wird. Ist man an seiner Zielstation angekommen, läuft die gleiche Prozedur wieder ab, nur wird diesmal die Karte nicht wieder ausgespuckt. Auf der Karte steht wie viel man für diese bezahlt hat und man kann auch nur(ich habe es noch nicht anders ausprobiert) in der Preisklasse damit wieder durch die Schranken durch. Es gibt natürlich auch eine moderne Version: eine Art Prepaidkarte, die man aufladen kann und einfach jedes mal an die Schranke hält.

Natürlich gibt es auch in jeder U-Bahnstation einen Info-/Securityschalter, in dem auch immer jemand zusätzlich zu den ganzen Bahnlotsen unten am Bahnsteig zu finden ist, falls man mal Fragen hat und japanisch kann.